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Archive for the ‘Bildung’ Category

Hochschuldidaktik

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Neuerscheinung:

Hochschuldidaktik im Zeichen von Heterogenität und Vielfalt.

Doppelfestschrift für Peter Baumgartner und Rolf Schulmeister.

(2013, hrsg. von Gabi Reinmann, Martin Ebner, Sandra Schön)

http://de.slideshare.net/BIMSeV/festschrift-21694250

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Written by burklehmann

24. Mai 2013 at 11:39 am

Veröffentlicht in Bildung, E-Learning

Ermöglichungsdidaktiker auf dem Holzweg?

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Nach J. Hattie kommt es im Schulunterricht ganz wesentlich auf den Lehrer an. The „Teachers make a difference“. Das belegt eine von ihm durchgeführte Metaanalyse von rund 800 Studien. Anders gesagt:  „Die Antwort auf die Frage „Was wirkt?“ liegt für Hattie nicht dort, wo die Suche vermeintlich am einfachsten ist, nicht „unter der Straßenlaterne“, sondern anderswo, nämlich in der Person, die hinter der verschlossenen Klassenzimmertür Tag für Tag den wirklichen Unterschied beim Lernerfolg erzielt. Auf die Lehrkräfte und ihr professionelles Handeln kommt es an! Dabei geht es ihm nicht nur um die Fähigkeit von Lehrkräften zu wissen, was sie unterrichten wollen, sondern auch wie sie ihren Unterricht organisieren und strukturieren, um den Besonderheiten der jeweiligen Unterrichtsstunde und ihrer Schüler gerecht zu werden. Es geht weniger darum, wie viele oder welche Schüler im Klassenzimmer lernen, als darum, Lehrkräfte zu befähigen, im jeweiligen Kontext erfolgreich zu unterrichten. Lehrer machen den Unterschied!
http://www.visiblelearning.de/john-hattie-lehrer-machen-den-unterschied/

hattie

 

 

 

 

 

Und was bedeutet das praktisch?

„Der gute Lehrer als leidenschaftlicher Erzieher und Erklärer, der seine Schüler ernst nimmt – er vermag ihre Perspektive als Lernende einzunehmen, und er verdeutlicht ihnen die seinige als Unterrichtender. Die Hattie-Studie ist beileibe kein Freibrief für monotonen Lehrervortrag – aber eine Absage an jede Selbstlernidyllik.“
http://www.zeit.de/2011/45/C-Lehrer-Studie/komplettansicht

Written by burklehmann

12. Januar 2013 at 1:12 pm

Veröffentlicht in Bildung

Verdummung durch das Netz?

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Eigentlich sollte man über die Thesen von M. Spitzer schweigen. Jede Reaktion auf seine Einlassungen wirkt lediglich als Verstärker für einen Mann, dem es wohl vordringlich um mediale Aufmerksamkeit geht. Spätestens jetzt sollten sich alle, die gerne die Ergebnisse der neuen Hirnforschung zitieren, die Frage stellen, auf welches Pferd sie gesetzt haben. Wie auch immer. Vernichtender als die Kritik von O. Reinhard kann das Urteil über Spitzers Werk kaum ausfallen:

„Eben ganz wie Thilo Sarrazin. Mit einem wesentlichen Unterschied: „Deutschland schafft sich ab“ argumentiert erheblich fundierter als „Digitale Demenz“. Gleiches gilt übrigens auch für das Gros von Spitzers technologie-skeptischen Fachkollegen, deren Mahnungen man deutlich ernster nehmen muss als die seinen. Dumm nur, dass diese gewissenhafter, weniger laut und weniger polemisch argumentieren – und deshalb nie in Talkshows eingeladen werden.“ (Oliver Reinhard)

Written by burklehmann

3. September 2012 at 11:29 am

Veröffentlicht in Bildung

Educational Theories?

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The list offered in the article is a bit confusing. Dewey and Montessori are with not doubt educators, but Piaget and Skinner are Psychologist who offered empirical proven learning theories. From my point of view that is not the same.

„Earlier this year, I penned a post titled “The Audrey Test” in which I laid out a number of topics with which I argued education technologists (particularly ed-tech entrepreneurs) needed to be familiar if I was to take them at all seriously. The response – both in the comments section and elsewhere – were fairly revealing, I thought, particularly as some folks sneered at the notion that learning theories, histories, or sciences were at all relevant to building ed-tech products, services or businesses. “Too academic” was one response. “Anti-engineer” was another. Also: “I don’t have time to learn this. I’m too busy building my company.“

[more..]

Written by burklehmann

18. August 2012 at 1:25 pm

Veröffentlicht in Bildung, E-Learning

Kompetenzorientierung?

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Einige feiern Kompetenzorientierung als „pädagogische Innovation“ und glauben damit auf der Seite eines wie auch immer gearteten Fortschritts zu sein. Für Volker Ladenthin ist „Kompetenzorientierung bloß ein Indiz pädagogischer Orientierungslosigkeit“. Er schreibt u.a.:

„Kompetenzen sind eine unverzichtbare Voraussetzung für das, was die Soziologie in der Nachfolge des Rationalisierungsbegriffs von Max Weber – mit einem aktuellen Schlagwort – als ‘McDonaldisierung’ bezeichnet: Man möchte das gleiche Produkt – den Output – in der gleichen Qualität unabhängig von Voraussetzungen und Vorlieben herstellen. Da McDonald mit diesem System weltweit sein Imperium aufgebaut hat, benutzt der amerikanische Soziologe George Ritzer für diesen Vorgang den Terminus ‘McDonaldisierung’.“ Und weiter:

„So könnte beispielsweise zwölf Jahre Jahre lang ausschließlich Schach gelehrt werden. Die Kompetenzen, die man zum Schachspiel braucht, lassen sich klar beschreiben: Merkfähigkeit, Planungsfähigkeit, problemlösendes Denken, strategisches Denken, Einschätzung von Personen, Konzentration – alles das, was wir doch in den Kompetenzlehrplänen wiederfinden. Nun ist es evident, dass derjenige, der hervorragend Schach spielt, nicht unbedingt in der Lage ist, einen Blinddarm zu operieren, Kinder zu betreuen oder eine Stadt zu verwalten. Manchmal gelingt es einem Schachweltmeister nicht einmal, die Probleme seines Lebens zu lösen.“

Zum Aufsatz […]

Weiterführende Literatur zum Thema gibt es auch hier []

Written by burklehmann

8. Juli 2012 at 12:12 pm

Veröffentlicht in Bildung

Jeder kann was!

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Früher sollten die Menschen gebildet sein, heute brauchen sie Kompetenzen. Hergestellt werden sollen sie in Bildungseinrichtungen: In Schulen, Kindergärten und Hochschulen. Und diese Kompetenzen sollen messbar sein, damit man sie vergleichen und verwenden kann. Was hier als Kompetenz annonciert wird, ist keineswegs ein später Triumph kritisch-theoretischer Ausführungen zu einer „Theorie der Kommunikativen Kompetenz“  (Habermas) in der die Idee der Mündigkeit aufgehoben ist, wie es noch ganz altdeutsch heißt. Ganz im Gegenteil: Der in den Ring geworfene Begriff von Kompetenz verdankt sich Diskursen der Berufsbildung und vor allem einer nach Art der Ingenieurwissenschaften operierenden Psychologie, die sich die Zerlegung des Menschen in ein Bündel von Eigenschaften zur Aufgabe gemacht hat. Vor diesem Hintergrund ist es erfrischend das Buch von Andreas Gelhard in die Hand zu nehmen:

gelhrd

Im Klappentext heißt es:

„Prüfen, messen, testen: zur Kritik der Kompetenz. „Testing for competence rather than for intelligence“ dieser Titel David McClellands stand zu Beginn der 70er Jahre für eine scharfe Kritik an der These von der „angeborenen“ Intelligenz, die mit psychologischen Mitteln soziale Ungleichheiten zementiert. Seitdem ist der Begriff der Kompetenz zum Kassenschlager einer psychologischen Industrie geworden, die privates Lebensglück, soziale Sicherheit und beruflichen Erfolg unterschiedslos auf die Ausbildung entsprechender Kompetenzen zurückführt. Das neue Testing Movement verkauft „Kompetenzkapital“ als Wettbewerbsvorteil und empfiehlt sich als Begleiter auf dem Weg in die „Kompetenzgesellschaft“. Eine Kritik, die auf diese Situation mit einem „Ja, aber“ reagiert und hofft, aus den Techniken der Personalentwicklung Kapital für die eigene Persönlichkeitsentfaltung schlagen zu können, wiederholt letztlich nur die Marketingversprechen der Psychoindustrie. Sie verzichtet auf die Möglichkeit, „in eigener Person zu sprechen“, die nach Kant den „öffentlichen Gebrauch der Vernunft“ kennzeichnet. Um diese Möglichkeit offen zu halten, bedarf es einer Analyse der gegenwärtigen Situation, die zugleich durch eine Ausweitung informeller Prüfungssituationen in zahlreichen Gesellschaftsbereichen und einen Boom auf dem Gebiet standardisierter Testformate gekennzeichnet ist.“

Video-Vortrag

Weitere Verweise zum Thema:

http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/741319/Von-der-Moral-zur-Eignung_Eine-Kritik-der-Kompetenz

http://bosb.de/blog/?p=210

http://bildungundgutesleben.wordpress.com/2011/05/29/kompetenz-was-ist-das-drei-bucher-zur-kritik-des-kompetenzbegriffes/

Zum Autor: [mehr]

Written by burklehmann

6. Juli 2012 at 9:36 am

Veröffentlicht in Bildung

ZEITLast – Der Film zum Forschungsprojekt

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Drei Jahre lang hat Schulmeister die Arbeitsbelastung von Studierenden mit seinem Team erforscht. Die wichtigsten Ergebnisse sind nun in einem sehr instruktiven Filmbeitrag zusammengefasst.

Für alle, die sich mit der Planung von Studium und Unterricht befassen, ein wichtiger Beitrag.

Written by burklehmann

6. April 2012 at 1:38 pm

Veröffentlicht in Bildung